11.11. um 11 Uhr: Eröffnung unseres neuen Ausstellungsraums FLIEHEN UND ANKOMMEN

 
Am Freitag, dem 11. November 2016 um 11 Uhr werden wir unseren neuen Ausstellungsraum "FLIEHEN UND ANKOMMEN" feierlich eröffnen.

Begrüßung: 
Uwe-Karsten Heye, Vorstandsvorsitzender Gesicht Zeigen!
Reden:
Stephan von Dassel, Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte
Dr. Andreas Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft
Führung: 
Petra Schlie, Kuratorin 

Flucht ist ein existentielles Menschheitsthema. Migration und Wanderungsbewegungen sind universelle Erfahrungen. Aktuell betrifft es die Fluchtbewegungen aus Syrien und Afrika nach Europa. Viele Berliner Jugendliche verfolgen die Berichterstattung in den Medien, viele kennen aus ihrem persönlichen Umfeld Geflüchtete. Einige betrifft das Thema Flucht und Zuflucht auch familiär. In der NS-Zeit wurden in Deutschland viele Menschen verfolgt und mussten fliehen. Einige fanden Zuflucht und Helfer, viele andere nicht. Wie stehen unsere Haltungen gegenüber Flüchtlingen heute in Verbindung mit jenen Erfahrungen damals?

Die neuen Geschichten und Exponate laden dazu ein, jenseits der politisch aufgeladenen Debatten ganz persönlich über das Thema Flucht nachzudenken: Wie gehen wir mit den Menschen um, die zu uns fliehen? Was kann ich selbst tun, und was müssen wir als Gesellschaft machen? Was bringt überhaupt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen?

Mit solchen Fragen verbinden wir am Lernort 7xjung historische Fluchterfahrungen mit dem Alltag in Deutschland 2016.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein. Bitte melden Sie sich per E-Mail an.

Die Veranstaltung ist Teil unseres Projekts "Everybody can be a Change Agent" und wird gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin. Herzlichen Dank!

Veranstaltungsort:
Lernort 7xjung - Dein Trainingsplatz für Zusammenhalt und Respekt
Flensburger Str. 3, S-Bahn-Bögen 416-422
10557 Berlin
S Bellevue, U9 Hansaplatz


Neue Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum zu "Angezettelt"


Zu der neuen Sonderausstellung „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“ im Deutschen Historischen Museum (DHM) bieten wir ab jetzt in Kooperation mit dem DHM ganztätige Workshops zum Themenkomplex „Antisemitismus und Vielfalt - früher und bei uns?“ an.

Der Aufbau der Workshops ist wie folgt:
Teil 1: 9-13 Uhr im Lernort 7xjung von Gesicht Zeigen!
Teil 2: 14:30-16:30 Uhr im Deutschen Historischen Museum

Die beiden Teile können je nach Verfügbarkeit in den beiden Häusern an einem Tag durchgeführt werden.
Wir empfehlen als erstes Teil 1 bei uns in 7xjung zu machen, da hier eine erste Einführung und Sensibilisierung stattfindet und auch Begrifflichkeiten geklärt werden. Danach findet Teil 2 im Deutschen Historischen Museum statt, der stärker historisch geprägt ist. Beide Teile können in Ausnahmefällen auch an zwei Tagen durchgeführt werden – die Reihenfolge ist allerdings trotzdem so zu empfehlen. Eine spezielle Vorbereitung ist nicht notwendig.

Kosten: insgesamt 5 Euro pro Person zur Zahlung in bar vor Ort (3 Euro pro Person in 7xjung und 2 Euro pro Person im DHM), Begleitpersonen sind frei

Zu diesen Workshops gibt es 2 kostenlose Info-Veranstaltungen für Lehrer*innen, und zwar am Donnerstag, den 21.4.2016 im DHM und am Dienstag, den 26.4.2016 in 7xjung – fühlen Sie sich herzlich eingeladen! Anmeldungen zu den Info-Veranstaltungen bitte an das DHM unter fuehrung@dhm.de – danke.


NEU: Fachtag Methodenaustausch am Donnerstag, 17. März 2016


Wir freuen uns, brandneu und aktuell die thematische Erweiterung unseres Lernorts 7xjung zum Thema „Fliehen und Ankommen“ präsentieren zu können. Das verbinden wir mit einem Methodenaustausch zur vorurteilssensiblen Bildung - anknüpfend an die Veranstaltung im November, die auf sehr großes Interesse stieß.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Anmeldungen bitte per E-Mail


Umbau zum Themenschwerpunkt "Flucht"!

 

Ab sofort bieten wir unseren Workshop zum zusätzlichen Themenschwerpunkt FLIEHEN UND ANKOMMEN mit neuen Exponaten, Requisiten und Geschichten an. Einer der Räume unseres Lernorts 7xjung.

Die neuen Geschichten und Exponate laden dazu ein, jenseits der politisch aufgeladenen Debatten ganz persönlich über das Thema Flucht nachzudenken: Wie gehen wir mit den Menschen um, die zu uns fliehen? Was kann ich selbst tun, und was müssen wir als Gesellschaft machen? Was bringt überhaupt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen? Mit solchen Fragen verbinden wir am Lernort 7xjung historische Fluchterfahrungen mit dem Alltag in Deutschland 2016.

Wenn Sie interessiert sind – rufen Sie uns gerne an! Die inhaltlichen und methodischen Schwerpunkte vereinbaren wir individuell für jede Klasse, denn die Gruppensituation, die Bedarfe und Schwerpunkte sind sehr verschieden. 7xjung ist Lernen mit allen Sinnen, und die Workshops leben – wie alle Gesicht Zeigen!-Programme – von der intensiven Beteiligung der Schüler*innen.

 

 


Neuer Workshop zum Thema "Flucht" ab September 2015!


Ab September 2015 - genau zu Beginn des neuen Schuljahres - bieten wir einen neuen Workshop zum Thema "Flucht" an:

Was bedeuten Zusammenhalt und Respekt in einer Gesellschaft, die Flüchtlinge aufnimmt? Welche Erfahrungen haben die Teilnehmer_innen mit Not- und Fluchtsituationen? Welche biografischen Erfahrungen und welche persönlichen Haltungen gibt es in der Klasse, in der Lerngruppe? Was bedeutet Einwanderung für unser Zusammenleben? Wie ist das eigentlich in anderen Ländern? Und: Wie können wir selbst konkret handeln?

Das 4-stündige Angebot richtet sich an Klassen und Lerngruppen aller Schularten. Dabei können wir ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Programme leben – wie alle unsere Workshops – aus der Beteiligung der Schüler_innen. In der inhaltlichen und methodischen Gestaltung richten wir uns sehr nach den Interessen der Teilnehmer_innen – und die sind von Gruppe zu Gruppe sehr verschieden.

Details können wir bei der Anmeldung absprechen. Meldet euch entweder telefonisch unter 3030808 25 oder per E-mail an ausstellung[at]gesichtzeigen.de - wir freuen uns!

Netzwerken mit Teach First inklusive Filmabend!


Am Mittwoch, den 10.6.15 ab 17 Uhr findet bei uns ein Netzwerkabend in Kooperation mit Teach First Deutschland statt - das Thema ist: Wie gehen Schulen in sozialen Brennpunkten mit der steigenden Zahl von Flüchtlingskindern um? Und wie kann man die Arbeit an den Schulen verbessern und entlasten?

Die Aufnahme von Flüchtlingskindern in deutschen Klassenzimmern stellt Lehrende, Politik und Verwaltung gleichermaßen vor eine Herausforderung. Neben Sprachförderung muss auch eine sozialpädagogische Betreuung der oft traumatisierten Kinder und Jugendlichen bereitstehen.
Gerade an Schulen in sozialen Brennpunkten, wo der Anteil von Schüler/innen aus sozial benachteiligten Haushalten und nicht-deutscher Herkunftssprache bereits hoch ist, wird diese zusätzliche Problemstellung schnell zur Herkulesaufgabe. Darüber werden wir mit Vertretern aus Praxis, Wissenschaft und Politik diskutieren.

Ab 20 Uhr zeigen wir dann passend zum Thema den Film "Neuland", in dem es um eine Integrationsklasse in der Schweiz, ihren Lehrer und ihren Alltag geht. Der vielfach prämierte Film lief erst vor Kurzem im Kino - hier ein Link zum Trailer.

Sie sind herzlichen eingeladen, sich an zu dem Abend zu beteiligen - mit zu diskutieren oder einfach zum Film vorbei zu kommen!

Es reicht!


Aus aktuellem Anlass ein aktuelles Angebot:

Gesicht Zei­gen! bietet allen, die sich engagieren wollen und denen vielleicht die Argumente fehlen oder die sich nicht so richtig trauen, Zivilcourage-Workshops an.

Den ganzen September lang, jeden Freitag immer von 15 bis 18 Uhr bei uns in den Räumen der Ausstellung 7xjung am S-Bahnhof Bellevue (hier). Dafür stellen wir unser Personal, unser Know-How und unsere Räume zur Verfügung.

Im Gegenzug spendet jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin 20 Euro pro Workshop. Die Spenden fließen komplett in Flüchtlingsprojekte.

Einen Einblick in das Thema Zivilcourage bekommt Ihr in dem Film „Mut proben”.


Buchvorstellung von Prof. Dr. Wolfgang Benz: Antisemitismus - Präsenz und Tradition eines Ressentiments


Prof. Dr. Wolfgang Benz leitete bis 2011 das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Das nun im Wochenschau-Verlag erscheinende Buch "Antisemitismus - Präsenz und Tradition eines Ressentiments" fasst Erkenntnisse und Ergebnisse seiner langjährigen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus zusammen.

Am Donnerstag, den 9.7.15 ab 19 Uhr stellt Prof. Dr. Wolfgang Benz bei uns sein neues Buch vor und diskutiert im Anschluss mit Sophia Oppermann, eine unserer beiden Geschäftsführerinnen und Dr. Sergey Lagodinsky, Mitglied der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Moderiert wird das Gespräch von Dr. Elke Gryglewski, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz.

Wir laden Sie ein zu einem klugen, interessanten und aufschlussreichen Abend - bringen Sie Ihre Fragen mit!

Diese Veranstaltung führen wir in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin durch.


Filmvorführung "Citizen Four" und Experten-Diskussion mit Hans Christian Ströbele am 24.6.15: Held oder Verräter - Edward Snowden und die Zivilcourage


Was bedeutet es eigentlich heute, Zivilcourage zu zeigen? Held oder Verräter – was passiert, wenn man sich gegen eine Mehrheit stellt? Ab wann ist ziviler Ungehorsam überhaupt "ungehorsam", und wer hat darüber die Deutungshoheit?

In diesem Sinne werden wir am 24.6.15 im Anschluss an den oscarprämierten Film "Citizen Four" ein Expertengespräch mit MdB Mitglied im NSA-Untersuchungsausschuss Hans Christian Ströbele führen.

Sie sind herzlich eingeladen, an dem Filmabend und der spannenden Diskussion teilzunehmen: Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Ihre Beteiligung!

Um 18:30 zeigen wir den oscarprämierten Dokumentarfilm „Citizenfour“, der von Edward Snowden und der durch ihn ausgelösten globalen Spionage- und Überwachungsaffäre erzählt.



Buchvorstellung: "Als Kindersoldat in Auschwitz – Die Geschichte einer Klasse" Romanfragment von Thomas Gnielka


Als erste Veranstaltung in diesem Jahr haben wir eine ganz besondere Buchvorstellung für euch:

Als 15-jähriger Flakhelfer erlebte Thomas Gnielka 1944 wie Häftlinge des KZ Ausschwitz als Zwangsarbeiter misshandelt wurden. Als Journalist hat er durch seine Recherchen zur juristischen Aufarbeitung der Verbrechen im Frankfurter Auschwitz Prozess Anfang der 60er Jahre beigetragen. Thomas Gnielka starb 1965.

Seine Rolle im Rahmen der Aufarbeitung der Verbrechen in Auschwitz würdigt aktuell der Film „Im Labyrinth des Schweigens“.

Gnielkas Tochter - Kerstin Gnielka - hat nun ein Romanfragment und journalistische Texte ihres Vaters als Buch herausgegeben. Sie stellt es uns am 21. Januar 2015 ab 19 Uhr vor und es besteht die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen.

Die Buchvorstellung ist wie immer kostenfrei und öffentlich und findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Berlin statt.

Information_Romanfragment_Gnielka.pdf


Fachtagung: Make Holocuast Education RELEVANT. Warum es nötig ist, im Umgang mit der NS-Geschichte neue Wege zu gehen


Am Mittwoch, den 12.11.2014 von 14 bis 18 Uhr findet unsere Fachtagung statt zu der wir alle Interessierten herzlich einladen!

Unsere Gesellschaft in Deutschland befindet sich im Umbruch. Damit verändern sich auch die Perspektiven auf die NS-Geschichte. Das hat Folgen für jede Form der pädagogischen Beschäftigung mit dieser Zeit und ihrer Bedeutung für uns heute.
Mit dieser Tagung präsentieren wir wesentliche Ergebnisse und Erkenntnisse aus der pädagogischen Praxis in 7xjung – Dein Trainingsplatz für Zusammenhalt und Respekt. Seit der Eröffnung dieses ungewöhnlichen Lernorts im Jahr 2010 hat Gesicht Zeigen! hier mit über 10.000 Jugendlichen intensiv gearbeitet.

Detaillierte Informationen zum Programm der Fachtagung finden Sie hier:

Programm_Fachtagung.pdf

Im Anschluss an die Tagung zeigen wir um 19 Uhr den Film Hannahs Reise: Die BWL-Studentin Hanna macht aus Karrieregründen ein soziales Praktikum in Israel, denn "Juden kommen immer gut, und behinderte Juden zählen doppelt". Doch sie ist nicht vorbereitet auf die Konfrontation mit der jüdisch-deutschen Geschichte. Und dass sie sich in den attraktiven Betreuer mit seinen zynischen Sprüchen verliebt, war auch nicht vorgesehen.


Lesung: „Black Berlin. Die Deutsche Metropole und ihre Afrikanische Diaspora in Geschichte und Gegenwart“


Am Mittwoch 5. November 2014 ab 19 Uhr laden wir zur Lesung mit dem Autor Oumar Diallo ein.

Oumar Diallo gibt in seinem Buch "Black Berlin" einen Überblick über die Geschichte Schwarzer Menschen in der bundesdeutschen Hauptstadt. Der zeitliche Rahmen reicht dabei von den ersten Spuren so genannter »Hofmohren« am preußischen Hof vor 300 Jahren bis zur heutigen afrodeutschen Community“. Hier wird die Vielfalt einer weitgehend vernachlässigten Minderheit in Berlin deutlich.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Berlin statt.


Lesung: "Das Zwangslager für Sinti und Roma in Berlin-Marzahn. Alltag, Verfolgung und Deportation"


Aufgrund des angekündigten S-Bahn-Streiks am heutigen Mittwoch emfpehlen wir die Anreise mit der U9, Station Hansaplatz. Vom Hansaplatz sind es wenige Minuten Fußweg zur Ausstellung 7xjung.


Zwischen 1936 und 1945 waren schätzungsweise 1200 Sinti und Roma im Zwangslager Berlin-Marzahn interniert. Die Historikerin Patricia Pientka beschreibt in ihrem Buch die Einrichtung des Lagers, das im Vorfeld der 1936 in Berlin stattfindenden Olympischen Spiele entstand.

Die Autorin rekonstruiert die Lebensbedingungen im Lager, informiert über die verschiedenen an der Verfolgung beteiligten Akteure, insbesondere über die Rolle der Berliner „Dienststelle für Zigeunerfragen“, und fragt nach den Schicksalen der Internierten.

Lesung in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Berlin.


Wir laden Euch herzlich zu unserem Filmabend am Dienstag, den 23. September um 19 Uhr ein. Der Eintritt ist frei!


Der Film erzählt die Geschichte der Flüchtlinge Abdul, Brian und Farid, die in einem abgelegenen Asylbewerberheim im kleinen Ort Bad Belzig gestrandet sind. Von hier aus suchen sie nach Wegen in die deutsche Gesellschaft. Auf Dorffesten, Ämtern und Diskotheken prallen ihre Vorstellungen von Deutschland mit Mentalität der Brandenburger aufeinander. Anstelle von Betroffenheit rückt der Film die unfreiwillige Komik dieses Aufeinandertreffens in den Blick. Ein hochaktueller Film zum Tag des Flüchtlings am 26. September.

Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit den Regisseurinnen Judith Keil und Antje Kruska


Filmabend "Das Mädchen Wadjda" - Eintritt frei!


Wir laden euch herzlich zu unserem Filmabend am Mittwoch, den 10. September 2014 um 19 Uhr zu uns ein. Der Eintritt ist frei!

Wir zeigen den Film "Das Mädchen Wadjda" - den ersten Film einer saudi-arabischen Filmemacherin! In dem Film wünscht sch das Mädchen Wadjda ein Fahrrad – was uns so trivial erscheinen mag, ist in ihrer Welt durchaus schwierig. Was tun? Dieser Film thematisiert die Unterdrückung der Frauen und Mädchen, aber auch ihren Erfindungsreichtum, wenn es um die Verwirklichung ihrer Lebensträume geht.

Im Anschluss an den Film freuen wir uns über einen angeregten und ideenreichen Austausch zum Thema!


Everybody can be a Change Agent: Homeless Veggie Dinner


Change Agent par excellence - das ist wohl das Homeless Veggie Dinner in Berlin Kreuzberg!

Einmal im Monat trifft sich eine Gruppe internationaler Freiwlliger und organisiert das Homeless Veggie Dinner in der Begegnungsstätte Falckensteinstraße in Berlin Kreuzberg ganz in der Nähe vom Schlesischen Tor.
Das Homeless Veggie Dinner ist ein vegetarisches 3-Gänge-Menue, das kostenlos in einer angenehmen Atmosphäre serviert wird und zwar für jeden! Jeder kann also einfach vorbeikommen und kostenlos essen - und wer eine Spende dalassen möchte, kann dies natürlich gerne tun - muss aber nicht sein.

Außerdem ist das 3-Gänge-Menue nicht nur vegetarisch, sondern sogar zum Großteil aus gerettenten Lebensmitteln gekocht. Lebensmittel also, die sonst im Müll gelandet wären - gespendet von Großmärkten, Initiativen oder Privatpersonen.

Damit so viele bedürftige Menschen von dem Dinner erfahren, findet Ihr nun hier den Flyer und das Poster des Dinners zum runterladen:
1) runterladen
2) ausdrucken
3) schneiden
4) VERTEILEN

Verteilt den Flyer an bedürftige Menschen jeder Art, an Obdachlose auf der Straße oder einfach an Freunde, die auch Bescheid wissen sollen.

DOWNLOAD_Flyer_Homeless_Veggie_Dinner.pdf

DOWNLOAD_Poster_Homeless_Veggie_Dinner.pdf


Mehr über das Homeless Veggie Dinner erfahrt ihr auch in der facebook-Gruppe des Dinners!


20. August 2014: Hauptausschuss der SPD aus NRW bei uns!


Der Hauptausschuss der Arbeitskreise der SPD-Fraktion des Landtages NRW war zu Besuch bei uns in der Ausstellung 7xjung.

Wir bedanken uns sehr für das Interesse an neuen Formen der Erinnerungskultur und die angeregte Diskussion aller Beteiligten.

Wir wünschen viel Erfolg mit diesem Themenfeld in NRW!


Unsere Ferienschule für neu zugewanderte Kinder ist geöffnet!


Viele der neu in Deutschland zugewanderten Menschen sind Kinder, die mit ihren Eltern oder sogar allein aufgrund von starken Notsituationen aus ihrem Herkunftsland flüchten. Diese Kinder möchten, dürfen und müssen in Deutschland zur Schule gehen. Doch wie am Schulunterricht teilnehmen ohne Sprachkenntnisse, ohne „im Land angekommen“ zu sein? Wie sich überhaupt in einer Schule zurechtfinden, wenn man vielleicht noch keine Erfahrung mit Schule hat?

In Berliner Schulen sind „Willkommensklassen“ eingerichtet worden, es gibt vielfältige Förderungen während der Schulzeit. Um dies auch in den Ferien zu unterstützen, gibt es die Ferienschulen zur sprachlichen und sozialen Integration. Die Teilnahme an einer Ferienschule ist kostenlos und freiwillig, aber nach Anmeldung verbindlich.

In Kooperation mit AspE (Ambulante sozialpädagogische Erziehungshilfe e.V.) und mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sind wir von Gesicht Zeigen! mit unserer Ausstellung 7xjung das erste Mal bei diesen Ferienschulen dabei. Und wir freuen uns sehr darüber! Denn die Ferienschule ist nicht nur durch und durch sinnvoll, sondern macht einfach auch total viel Spaß – uns von Gesicht Zeigen! und ganz besonders auch den Kindern.

Die Kinder sind mit so viel Freude, Neugier, Interesse, Fröhlichkeit, Kreativität, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit in der Ferienschule, dass wir von Ihnen einfach begeistert sind. Gerade auch angesichts der Erfahrungen von Verlust und Ankommen, die mit Migration und Zuwanderung verbunden sind, ist ihre Offenheit bemerkenswert.

In dieser Woche haben wir z.B. mit den Kindern kleine Wunsch-Kissen genäht. Wir haben dafür mit den Kindern über Wünsche für die nahe Zukunft gesprochen, sie aufgeschrieben und schließlich in die kleinen Kissen eingenäht. Die Kissen haben die Kinder mit nach Hause genommen – auf dass die Wünsche in Erfüllung gehen!


16. Juni: Wir sind auf der YOU - dort bei uns die eigenen Vorurteile abwerfen und Workshop gewinnen!


Wir von der Ausstellung 7xjung sind auf der YOU 2014 - der Leitmesse für Jugendkultur - in der Halle für Bildung.Karriere.Zukunft. und da sind Sie genau richtig!

Denn bei uns können LehrerInnen ihre Vorurteile abwerfen und einen Workshop in 7xjung für Ihre Klasse gewinnen. Die besten Chancen auf den Gewinn haben die LehrerInnen, die sich mit ihren eigenen Vorurteilen bewusst auseinandersetzen und diese gezielt abwerfen. Denn für das Dosen werfen gegen die eigenen Vorurteile gibt es die doppelte Punktzahl! Hört sich vielleicht schwierig an – ist aber eigentlich ganz einfach. Wir helfen auf jeden Fall!

Gesicht Zeigen!
Für ein weltoffenes Deutschland mit der Ausstellung 7xjung - Dein Trainingsplatz für Zusammenhalt und Respekt finden Sie in Halle 21a, Standnummer 156.


Mittwoch, 2. April: Prominenter Besuch


MdB Willi Brase hat heute die Ausstellung 7xjung von Gesicht Zeigen! besucht. Geschäftsführerin Sophia Oppermann zeigte ihm den ungewöhnlichen Lernort und erläuterte das pädagogische Konzept. Willi Brase äußerte sich sehr beeindruckt vom Ansatz und den Ergebnissen der hier durchgeführten Modellprojekte.

Wir freuen uns über das positive Feedback und bedanken uns herzlich für den Besuch!

MdB Willi Brase im Gespräch mit Gesicht Zeigen!-Geschäftsführerin Sophia Oppermann

Zeitzeugengespräch mit Swing-Kurs

mit Manfred Omankowsky und Dancing Duc

am Freitag, dem 14. März um 19 Uhr
in der Ausstellung 7xjung, Flensburger Str. 3
S-Bahn-Bögen 416 - 421, Berlin Mitte
direkt am S-Bhf Bellevue 

Manfred Omankowsky, genannt "Anti", erinnert sich im Zeitzeugengespräch mit viel Humor an seine Jugend als Swing-Kid. In den 30er Jahren wurde seine Musik verboten. Im Gespräch trifft er bei uns auf Dancing Duc, einen heutigen Vertreter der Swing-Szene. Im Anschluss gibt es Swing für alle, inklusive Tanzkurs mit Dancing Duc!

Sie sind herzlich eingeladen!


Eine Projektwoche zum Thema Zivilcourage mit der. 1. Gemeinschaftsschule Reinickendorf Campus Hannah Höch


Die Projektwoche mit Schülern der 1. Gemeinschaftsschule Reinickendorf Campus Hannah Höch war ein voller Erfolg: wir haben tolle Ergebnisse erarbeitet, Spaß dabei gehabt und in dem Schul-Blog findet ihr weitere Fotos.

Wir haben Comics erstellt, dafür historische Szenen nachgestellt, diese fotografiert und in einem speziellen Computerprogramm für Comics bearbeitet. Aueßrdem haben wir einen Film gedreht und zwar über eine Geschichte, die einem der Schüler wirklich passiert ist! Wir haben Alternativen zu nicht immer optimalen Verhaltensweisen erarbeitet und szenisch erprobt - dabei haben wir herausgefunden, dass in so manchem Schüler richtig viel schauspielerisches Talent steckt.

Ein großer Dank an alle, die mitgemacht haben!


Öffnungszeiten zum Jahreswechsel


Unsere Ausstellung ist über Weihnachten und am 02.01.2014 geschlossen, ab 06.01.2014 sind wir wieder für Sie da.

Wir wünschen Ihnen frohe und besinnliche Weihnachtstage und alles, alles Gute für das neue Jahr!


Präsentation: Geschichte in Bewegung


Einladung für Mittwoch, 27. November 2013 um 19 Uhr!

Auf Initiative von Gesicht Zeigen! haben erstmals acht Berliner Bildungseinrichtungen gemeinsame Workshop-Reihen für Schulklassen entwickelt.

GESCHICHTE IN BEWEGUNG - das sind kombinierte Bildungsangebote zu NS-Zeit, Erinnerungspolitik, Demokratieverständnis und vielfältiger Gesellschaft. „Drei Tage – drei Orte – drei Ansätze“, lautet das Motto der Programme, die die unterschiedlichen Schwerpunkte und Charakteristika der beteiligten Häuser verbinden.


2013 hat eine Pilotphase stattgefunden, um die kombinierten Programme zu testen.
Wie funktioniert diese Kooperation?
Wo liegen die besonderen Chancen?
Wie erfahren Schülerinnen und Schüler solche kombinierten Programme?
Welches Potenzial sehen LehrerInnen, die an der Pilotphase teilgenommen haben?

Bei der Veranstaltung am 27.11.2013 stellen wir gemeinsam mit den Partnern von „Geschichte in Bewegung“ die Ansätze vor, sind mit Lehrerinnen und Lehrern aus der Pilotphase im Gespräch und stellen uns der Diskussion.

Nähere Informationen zu Geschichte in Bewegung finden Sie hier.

Ihre formlose Anmeldung erbitten wir bis 25.11.2013 an: ausstellung[at]gesichtzeigen.de.


Lehrerfortbildung: Weniger Vorurteile und Diskriminierung!


Am Donnerstag, 14.11.13 haben wir eine Fortbildung zum Thema "Anti-Diskriminierung und vorteilsbewusste Bildung in Schule und Jugendarbeit" mit einer sehr interessierten Lehrerrunde gemacht!

Wir bedanken uns hiermit für die Offenheit und vielen unterschiedlichen Meinungen und haben uns auch besonders über die Teilnahme der LehrerInnen von den Berliner Schulpaten gefreut - das war eine Super-Fortbildung.


Geburtstagsparty: 3 Jahre Freiheit!


Wir haben gemeinsam unsere 3-jährige Geburtstagsparty mit vielen bunten Gästen gefeiert. Es war ein unglaublich lustiger und interessanter Abend mit unserem Ehrengast Murat Topal.

Vielen Dank an alle, die da waren!


"Erinnern - aber wie?"


Die Frage nach der Verbindung zwischen unserer Gesellschaft heute, vielfältig wie sie ist, und der NS-Geschichte und der Erinnerung daran: Sie ist eine der Kernfragen unserer Gesicht Zeigen!-Ausstellung 7xjung.

Anlässlich des Gedenktags 9. November war Gesicht Zeigen!-Projektleiter Jan Krebs zu diesem Thema zu Gast im Radio-Feuilleton von DeutschlandRadio Kultur, im Gespräch mit Dr. Harald Schmid, Moderatorin Gisela Steinhauer und zahlreichen Hörerinnen und Hörern. In dem 2-stündigen Gespräch kamen zahlreiche Aspekte zur Sprache. Allen Beteiligten von unserer Seite herzlichen Dank für den anregenden Austausch!

Für Interessierte gibt es hier den Podcast zum Nach-Hören.

Und, wie immer: Wir laden herzlich ein, unsere Ausstellung zu besuchen! Bei Interesse an Workshops rufen Sie uns gerne an: 030-3030808-25, oder schicken Sie uns eine E-Mail: mailto:ausstellung[at]gesichtzeigen.de


Spannender Diskussionsabend: Menschen ohne Grenzen?


In unserer Ausstellung fand am Abend des 23.10.2013 eine sehr spannende Diskussionsrunde zum Thema „Menschen ohne Grenzen?“ statt. Im Rahmen der 11. Berliner Tage des interkulturellen Dialogs diskutierten verschiedenste Menschen interessiert über gesellschaftliche, politische und private Grenzen. Dabei wurde u.a. gefragt, warum Grenzen wichtig sind, ob wir ohne sie leben können und wie man Grenzen überwinden kann. Inhaltlich wurde über Sterbehilfe, die Festung Europa, die Berliner Mauer oder physische Grenzen gesprochen.

Organisiert wurden die Tage des interkulturellen Dialogs vom Antirassistisch-Interkulturellen Informationszentrum Berlin e.V. genannt ARiC. Sie stehen dieses Jahr unter dem Motto „Grenzen überschreiten – Perspektiven erweitern“ und gehen noch bis zum 15.November 2013.

Weitere Infos zu ARiC und den Tagen des interkulturellen Dialogs findet ihr hier!


Redestein

VIELEN DANK für eine tolle Lange Nacht der Museen!


Auch dieses Mal war wieder viel los bei uns in der Langen Nacht der Museen am 31. August, und wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei allen Mitwirkenden bedanken: Allen voran bei dem Swing-Kid Manfred Omankowski, dem Vintage Jazz Duo Iris Romen und Julius Conrad sowie dem Swing Lehrer und DJ Dukeyduke - ihr wart spitze!!!


Samstag: Lange Nacht der Museen - Gesicht Zeigen! ist dabei!


Am Samstag, dem 31. August, findet von 18 Uhr bis 2 Uhr wieder die Lange Nacht der Museen statt. Eine gute Gelegenheit, die Gesicht Zeigen!-Ausstellung 7xjung einmal ganz anders kennen zu lernen!

Rund um das Thema der Langen Nacht haben wir haben ein schönes und interessantes Programm für Sie zusammengestellt.

Details finden Sie hier auf www.gesichtzeigen.de oder im PDF.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Endlich! Endlich! Endlich! Erweiterte Öffnungszeiten!


Aufgrund der vielfältigen Nachfrage bieten wir im August 2013 erweiterte Öffnungszeiten mit wechselndem Programm.

Öffnungszeiten im August: Montag und Mittwoch von 14 bis 18 Uhr

Programm am Mittwoch - jeweils 15 Uhr:
07.8.: Führung in englischer Sprache
14.8.: Workshop zu "Everybody can be a Change Agent"
21.8.: Ausstellungsralley für Kinder ab 10 Jahren
28.8.: Lesung zur Ausstellungsentwicklung

Wir freuen uns auf euch!


Mit dem Super-Ferien-Pass zu 7xjung!


Auch die Gesicht Zeigen!-Ausstellung 7xjung ist beim Super-Ferien-Pass des JugendKulturService dabei. Ihr findet uns auf den Seiten 133 und 148.

Mit dem Super-Ferien-Pass könnt ihr die Teilnahme an 2 Workshops in unserer Ausstellung gewinnen:

02.07.2013: Eigentlich würde ich gerne zur Lieblingsmusik tanzen, aber ... irgendwie klappt das manchmal nicht so richtig. Irgendwie traut man sich nicht, denn Bewegung braucht viel Vertrauen - in sich selbst und die anderen. Oder ist die eigene Lieblingsmusik sogar verboten? Wir probieren Bewegung gemeinsam und doch ganz unterschiedlich aus.

26.07.2013: Sport und Team! Wer hält zu mir? Und wer verläßt das Team? Teamzusammenhalt, Herausforderung im Training und ein Sieg - das ist für viele im Sport ganz wichtig. Sport bedeutet Solidarität und gleichberechtigtes Miteinander. Aber was ist mit Diskriminierung und Ausgrenzung? Haben Sportler nicht auch eine gesellschaftliche Verantwortung?

Wie ihr euch für diese Workshops anmelden könnt und alles weitere zum Super-Ferien-Pass findet ihr hier.


Zeitgeschichtliche Bildung


Am 31. Mai 2013 waren wir von Gesicht Zeigen! beim 10. Berlin-Brandenburgischen Forum für zeitgeschichtliche Bildung. Hier kamen Kolleginnen und Kollegen aus außerschulischen Lernorten und aus der Schule zusammen, um Ansätze und Erfahrungen unterschiedlicher Bildungskonzepte vorzustellen und zu diskutieren.

Wir haben dort die Ansätze unserer Ausstellung 7xjung präsentiert und gezeigt, wie wir in unserer Ausstellung die Übersetzung zwischen NS-Zeit und Gegenwart gestalten. Dabei geht es letztlich immer um die Aufgabe, in unserem eigenen Leben demokratische Verantwortung zu übernehmen - im Kleinen wie im Großen. Daher lautet ja das Motto unserer Ausstellung: "Everybody can be a Change Agent".

Für den Austausch dazu sind wir jetzt auch auf facebook: www.facebook.com/7xjung

Über die vielen positiven Reaktionen beim Forum haben wir uns sehr gefreut. Und weil wir überzeugt sind, dass unterschiedliche Bildungsorte und Gedenkstätten unterschiedliche Themen nach vorne bringen, möchten wir an dieser Stelle noch einmal auf die gemeinsamen Angebote im neuen Netzwerk "Geschichte in Bewegung" hinweisen!


22. Mai 2013: Marion House besucht die 7xjung-Säule


Marion House hat beim Besuch ihrer Heimatstadt Berlin die Ausstellungssäule mit ihrem eigenen Portrait besichtigt - ein bewegender Moment!
Die Säule des Themenjahrs "Zerstörte Vielfalt - Berlin 1933 - 1938 - 1945" präsentiert die Ausstellung 7xjung am Dorothea-Schlegel-Platz am Bahnhof Friedrichstraße.

Marion House auf dem linken Bild beim Pressetermin mit der Geschäftsführerin von Gesicht Zeigen! Sophia Oppermann und auf dem rechten Bild mit Peter Kersten von der Rückert-Schule in Schöneberg, die Marion House als Kind besuchte.

Zum Artikel über Marion House in der Berliner Zeitung >>>
Zum Besuch in ihrer ehemaligen Schule >>>


7xjung-Veranstaltungsprogramm im Mai und Juni


Gesicht Zeigen! ist es als Partner des Themenjahres „Zerstörte Vielfalt“ ein großes Anliegen mit dem Ausstellungsprojekt 7xjung Themen wie Diskriminierung und Alltagsrassismus auf der einen Seite und Zusammenhalt und Zivilcourage auf der anderen Seite für Menschen jeglichen Alters erfahrbar zu machen.

Im Mai und Juni gibt es dazu ein Programm während der Öffnungszeiten der Ausstellung mittwochs von 14 bis 18 Uhr:

22.5. 16 bis 18 Uhr:
Führung mit der Ausstellungskuratorin Petra Schlie

29.5. von 15 bis 16:30 Uhr:
Verbotene Musik – Geschichten zu den Erinnerungen eines Swing-Kids

05.6. von 15 bis 16:30 Uhr:
Everybody can be a Change Agent. Zivilcourage gestern und heute.

12.6. von 15 bis 16:30 Uhr:
Ausstellungsrallye für Kinder ab 10 Jahren. Auf die Plätze, fertig – los!

26.6. von 15 bis 16:30 Uhr: Führung in englischer Sprache von Ausstellungsleiter Jan Krebs

Wir freuen uns auf viele interessierte TeilnehmerInnen!


Neues mehrtägiges Angebot: GESCHICHTE IN BEWEGUNG


Acht Berliner Bildungspartner haben sich zusammengeschlossen im Kooperationsnetzwerk "Geschichte in Bewegung": Es bietet koordinierte Angebote für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 5 im Themenfeld NS-Geschichte und Gegenwart: Intensive, mehrtägige, möglichst nachhaltige Programme!


3 Tage, 3 Orte, 3 Ansätze: 
Die Programme umfassen jeweils drei aufeinander folgende Tage an drei unterschiedlichen Lernorten in Berlin, die mit ihren drei unterschiedlichen Lernansätzen zum Tragen kommen.

Für das laufende Schulhalbjahr noch wenige kostenfreie Termine! 
Im Rahmen der Pilotphase können wir Ihnen Programme kostenfrei anbieten. Alles zu Terminen, Anfragen, Programm und beteiligten Partnern  finden Sie auf www.geschichte-in-bewegung.de oder in unserer Broschüre zum Download. Für mehr Informationen melden Sie sich gerne, wir senden Ihnen das Infomaterial auch per Post zu.


New English booklet – alle Ausstellungstexte nun auf Englisch

Our new booklet guides you through the rooms, providing English translations of all the displays, including the audio texts.


21.3.: 7xjung und neue Gesicht Zeigen!-Kampagne plakatiert


3 Wochen lang sind die neuen Plakate von 7xjung in Berlin plakatiert. Sie hängen zusammen mit den Plakatmotiven der neuen Plakat-Kampagne von Gesicht Zeigen!


Zum UN-Tag gegen Rassismus am 21. März positioniert sich Gesicht Zeigen! damit gegen Homophobie und Antisemitismus genauso wie gegen Islamophobie - gegen jegliche Art von Diskriminierung!


16.3.2013: 7xjung bei der Langen Nacht der Museen

Die Lange Nacht der Museen am 16. März steht im Zeichen des Berliner Themenjahres "Zerstörte Vielfalt 1933-1938-1945".

Bei 7xjung gibt es bis tief in die Nacht ein umfangreiches Programm mit Musik, Performance, Führungen und Lesungen. Das gesamte Programm finden Sie hier.

Gesicht Zeigen! hat mit der Geschäftsführerin Sophia Oppermann an der Jahres-Pressekonferenz der Kulturloge Berlin teilgenommen und ermöglicht erneut mit Ehrenkarten den freien Eintritt zur Langen Nacht der Museen.


20.1.2013 7xjung-Säule zum Themenjahr "Zerstörte Vielfalt"

Zum 80. Jahrestag der Machtübergabe an die Nationalsozialisten hat in Berlin das Themenjahr "Zerstörte Vielfalt - Berlin 1933 - 1938" begonnen.
7xjung ist dabei mit einer Ausstellungssäule und präsentiert drei Porträts aus der Ausstellung: Swing-Fan Manfred Omankowsky, das Unbekannte Mädchen und Marion House bei den Dreharbeiten für unsere Kurzfilme im Schöneberger Stadtbad.


Die Säule steht am Bahnhof Friedrichstraße gleich bei dem Denkmal, das an den Kindertransport erinnert, mit dem auch Marion House als Jugendliche nach London fliehen konnte.


Ins Neue Jahr 2013: Zum Lösungsmittel greifen!


Unter dem Schnee kommen sie alle wieder zum Vorschein: Schmierereien mit menschenverachtenden Parolen. 

Ob wie hier auf Bänken im Park oder an der Tischtennisplatte auf dem Spielplatz: Man kann was dagegen tun!

Man nehme: Putztuch, Baumwollhandschuhe und Lösungsmittel*

Und damit auf in den Park: everybody can be a change agent!

Mehr zu Diskriminierung im öffentlichen Raum gibt es in der Ausstellung 7xjung im Themenraum "Meine Stadt".

* Baumwollhandschuhe kann man in der Apotheke kaufen, Aceton im Farbengeschäft, manchmal tut es auch Nagellackentferner. Lösungsmittel sind nichts für Kinder - nehmt Eure Eltern mit!


9.11.2012: Bundespräsident Joachim Gauck in der Gesicht Zeigen!-Ausstellung

Anlässlich des heutigen Gedenktags zur Pogromnacht vom 9. November 1938 hat heute Bundespräsident Joachim Gauck die Ausstellung 7xjung besucht. Uwe-Karsten Heye, der Vorsitzende von Gesicht Zeigen!, und Geschäftsführerin Sophia Oppermann zeigten ihm die Ausstellung. Anschließend sprach der Bundespräsident mit Schülerinnen und Schülern des Berliner Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn, die zu einem Workshop die Ausstellung besuchten.

Der Bundespräsident unterstrich die Bedeutung der Ausstellung, die eine ungewöhnliche Art und Weise des Nachdenkens über die NS-Geschichte ermöglicht und die zugleich die Fragen nach Zivilcourage in unserer heutigen Gesellschaft stellt.

Bundespräsident Joachim Gauck in der Ausstellung 7xjung
Sophia Oppermann erläutert Bundespräsident Joachim Gauck die Ausstellung
Bundespräsident Joachim Gauck im Gespräch mit Schülern des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn

Do, 11.10.: Menschenrechte ganz alltagsnah am 31.10.2012


Am 31.10. gibt es Teil II von „Wir sind alle – Plädoyers für eine pluralistische Gesellschaft“: Wie funktioniert eine Beschäftigung mit der NS-Geschichte, die von unserer gesellschaftlichen Vielfalt ausgeht?

Podiumsgespräch mit Prof. Monique Eckmann (Genf), Prof. Wolfgang Benz (Berlin) und Gottfried Kössler (Frankfurt am Main).

Welche Erfahrungen ermöglicht ein Lernen, das bewusst künstlerische, körperliche und kognitive Aspekte verbindet? Wie können die Menschenrechte alltagsnah in solche Lernprozesse einbezogen werden? Das Podiumsgespräch geht diesen Fragen ganz konkret nach, auch in Bezug auf die Gesicht Zeigen!-Ausstellung „7xjung – Dein Trainingsplatz für Zusammenhalt und Respekt“. Dieser ungewöhnliche Lernort schafft kunstvolle Verbindungen zwischen Geschichte und Gegenwart.

Nach dem Gespräch gibt es die Möglichkeit, die Ausstellung näher kennen zu lernen.


Mi, 10.10.: Sag's doch einfach! am 17.10.2012


Am Mittwoch, den 17.10. um 19.00 Uhr bei uns in der Ausstellung: „Sag’s doch einfach“: Inklusion und Exklusion durch Sprache – was bedeutet das in der Bildungsarbeit?

Vortrag und Fachgespräch von und mit der Soziologin Dr. Uta George, Mit-Herausgeberin des „Katalogs in Leichter Sprache“ der Gedenkstätte Hadamar.

Wie gehen wir angemessen mit unterschiedlichen sprachlichen Fähigkeiten in Lerngruppen um? Wie können wir sprachliche Hürden vermeiden? Wie sind komplexe Sachverhalte in einfacher Sprache verhandelbar?

Dieser Abend ist grundlegenden Fragen jeder Bildungsarbeit gewidmet, die vom Miteinander und dem Austausch in der Lerngruppe beruht – ob in der Schule, in der politischen Bildung, der Gedenkstättenarbeit oder anderen außerschulischen Kontexten.


Mi, 19.9.: 7xjung ab sofort mittwochnachmittags geöffnet!


Ab sofort ist unsere Ausstellung wieder regelmäßig für Einzelbesucher geöffnet! Kommen Sie gerne vorbei - immer mittwochs am Nachmittag von 14 bis 18 Uhr (an Feiertagen jedoch nicht).

Um 15 und um 17 Uhr bieten wir eine kurze Einführung in die Ausstellung und in unsere Workshoparbeit an. Sie haben Interesse, mit Ihrer Gruppe an einem Workshop teilzunehmen, aber Sie kennen uns noch nicht, kennen 7xjung noch nicht? Kommen Sie einfach vorbei, schauen Sie sich um.

Wir freuen uns auf Sie!


Mo, 10.9.: Zivilcourage - jetzt geht's los!


Wir empfehlen: Erst den Anfängerkurs Zivilcourage, und dann Zivilcourage vertiefen und Sicherheit erproben im Fortgeschrittenenkurs - jetzt bei uns!

Eigene Erfahrungen reflektieren, Grundwissen erhalten, mehr über die Hintergründe von Diskriminierung und Gewalt erfahren, eigene Verhaltensalternativen und Lösungsmöglichkeiten erarbeiten...

Anfängerkurs
Samstag, 15.9. oder 6.10., von 10 bis 16 Uhr

Fortgeschrittenenkurs
Samstag, 13.10., von 10 bis 16 Uhr

Anmeldung bei Ricarda Disla unter disla[at]gesichtzeigen.de oder weitere Informationen unter 030 3030 8080.

Teilnahmegebühr: 20 Euro pro Kurs.

Die Kurse finden statt in der Ausstellung 7xjung.


Sa, 8.9.: Vielen Dank für eine tolle Woche der Sprache und des Lesens!


Das Team der Ausstellung 7xjung und Gesicht Zeigen! sagt allen DANKE, die sich in der Woche der Sprache und des Lesens mit dem Team engagiert, diskutiert, gelacht und gelauscht haben.

Von ganz persönlichen Erzählungen über die Erfahrungen auf dem Tahrir-Platz während der ägyptischen Revolution bis zu den Unterschieden im Umgang mit der Entnazifizierung in Ost- und Westdeutschland; von der Frage „Deutsch – und was noch?“ und angeregten Diskussionen zu ermutigenden Texten von emanzipierten Frauen – all das und eigentlich noch viel mehr ist bei uns passiert.

Wir freuen uns, dass so viele mit dabei waren - danke!

Christina Rau, Schirmherrin der Woche der Sprache und des Lesens, im Gespräch mit Gesicht Zeigen!-Geschäftsführerin Sophia Oppermann - Lesungen von Uwe-Karsten Heye, dem Vorsitzenden von Gesicht Zeigen!, und Dr. Eva Högl, MdB in Berlin-Mitte


Ab Samstag, 1.9.: Woche der Sprache und des Lesens in Berlin!


Zum ers­ten Mal waren wir von Gesicht Zeigen! Teil der Lan­gen Nacht der Museen am 25.08.12 — Danke! an all die vie­len Besu­che­rIn­nen unse­rer Aus­stel­lung 7xjung, wir waren begeis­tert!!

Ein­drü­cke des fan­tas­ti­schen Abends fin­den Sie hier.

Und gleich kommt die nächste Pre­miere: Gesicht Zei­gen! betei­ligt sich erst­mals an der Woche der Spra­che und des Lesens in Ber­lin mit ins­ge­samt vier eige­nen Lesun­gen und Diskussionsabenden.

Im Okto­ber star­ten wir dann schon wie­der mit unse­rer belieb­ten Mitt­wochs­reihe.

Das aus­führ­li­che Pro­gramm fin­den Sie hier.

Alle Ver­an­stal­tun­gen fin­den in unse­rer Aus­stel­lung 7xjung statt, und der Ein­tritt ist natür­lich frei!

Wir freuen uns auf Sie!!


Jetzt am Samstag, 25.8.: Lange Nacht der Museen


Am Samstag ist es soweit: Gesicht Zeigen! und 7xjung sind zum ersten Mal bei der Langen Nacht der Museen dabei! Es gibt ein abwechslungsreiches Programm mit Lesungen, Musik, Bild- und Filmvorträgen, Führungen, vielen Gesprächen ... und jede Menge guter Stimmung!

Radio 1 macht gleich zum Auftakt um 18 Uhr mit dem Ü-Wagen bei uns Station - wann kommen Sie, wann kommt Ihr? Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit vielen interessierten und netten Menschen!

Ihr & Euer Gesicht Zeigen!-Team


Mittwoch, 1. August: Gesicht Zeigen! stellt in Kooperation mit der Kulturloge Berlin Gratis-Tickets für Menschen mit niedrigem Einkommen zur Verfügung – mitmachen!


Gesicht Zeigen!
Für ein weltoffenes Deutschland kooperiert erstmals mit der Ausstellung 7xjung im Rahmen der Langen Nacht der Museen 2012 mit der Kulturloge Berlin.

Dafür stellt Gesicht Zeigen! die Ehrenkarten zur Verfügung, die üblicherweise an Sponsoren und Partner gegeben werden. Aber haben die nicht sowieso genug Geld, um sich ein Ticket zu kaufen? Eben! Deswegen gehen die Ehrenkarten von 7xjung an die Kulturloge Berlin, die sie an Menschen mit niedrigem Einkommen weitergibt.

Wir freuen uns auf ein bunt gemischtes Publikum!


Montag, 30. Juli: Besuchen Sie 7xjung im Rahmen der langen Nacht der Museen!


7xjung und Gesicht Zeigen! sind dieses Jahr zum ersten Mal bei der Lange Nacht der Museen dabei und haben dafür ein ganz spezielles Programm zusammengestellt:

Ab 18 Uhr stündlich:
Führung durch die Ausstellung

18:30, 20:30, 22:30 Uhr:
Lesung + Hörspiel:  Erinnerungen an das Berlin von früher – persönliche Episoden aus dem Berliner Alltag

19:30, 21:30, 23:30 Uhr:
Präsentation + Diskussion:  Zuwanderung, Geschichte und Identität – was heißt das für uns heute?

18 bis 2 Uhr:
Tanz + Musik:  Verbotene Musik der 1930er Jahre – Swing und Jazz

Wir freuen uns auf viele Besucher!


Mo, 25. Juni: New English audio-guides have arrived!


We are more than pleased to have received our new English audio-guides and are looking forward to many international people coming to visit us in July every Thursday and Friday between 1 and 7 pm.

Entertaining yet thoughtful interactive program every straight hour guided by one of our exhibition pros - do not miss it!

Everybody can be a change agent.


Fr, 22. Juni: 7xjung – die ungewöhnliche Ausstellung öffnet ihre Türen im Juli 2012


Mutmachende und ganz persönliche Zeugnisse von Zivilcourage in Zeiten des Nationalsozialismus zeigt die Ausstellung 7xjung und fragt dabei: Was bedeutet Respekt und Diskriminierung heute?


Was für eine Art von Beziehung kann ein muslimischer Jugendlicher aus Neukölln im Jahr 2012 mit einem jüdischen Mädchen aus dem Charlottenburg der 30er Jahre haben? Was konstituiert unsere Persönlichkeit und wer bestimmt wer wir sind? Was sind unsere individuellen Rechte und was unser aller Pflichten?

Dies sind einige der Fragen, die in der Ausstellung 7xjung mit vielen Fotos, Hörspielen und Kurzfilmen aufgeworfen werden. Normalerweise ist diese Ausstellung nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, da sie nahezu ständig mit Workshops für Schulklassen zum Thema Zusammenhalt und Respekt belegt ist.

Aber dieses Jahr im Juli öffnet die Ausstellung jeden Donnerstag und Freitag von 13 bis 19 Uhr ihre Türen für Einzelbesucher. Zu jeder geraden Stunde – also um 14, 16 und 18 Uhr - gibt es ein unterhaltendes kurzes Mitmach-Programm geleitet von einem Ausstellungsprofi.

Der Eintritt ist kostenlos! Do + Fr 13-19 Uhr, Juli 2012. Die Ausstellung befindet sich genau unter der S-Bahn Station Bellevue.


Sa, 16.6.: Fazit Zivilcourage-Workshop: Jeder muss seinen eigenen Weg finden, Zivilcourage zu zeigen!


„Was mache ich, wenn ich helfen möchte, aber Angst habe und aufgeregt bin?“ Solche, ganz persönlichen Erfahrungen und Fragen stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des intensiven, 6stündigen Zivilcourage-Workshops, den Gesicht Zeigen! in Kooperation mit Vattenfall in der Ausstellung 7xjung durchgeführt hat.

„Erst mal runterkommen!“ sagt Workshopleiterin Sabine Ganzer und weist darauf hin, dass dies nicht nur im Kopf geschieht, sondern auch im Körper. Ein fester Stand oder ein aufrechter Sitz können hier schon helfen, grundlegende Sicherheit zu finden. Doch ist es genauso wichtig, Verbündete in der brenzligen Situation zu finden. Am besten ist es, andere Menschen direkt anzusprechen – zum Beispiel: „Hallo, Sie sehen das doch auch! Da braucht jemand Hilfe und ich möchte gern helfen, aber ich traue mich allein nicht.“

Aber nicht nur Gewaltsituationen im öffentlichen Raum fallen in den Bereich der Zivilcourage, das macht der Workshop schnell klar. Auch wenn jemand am Arbeitsplatz diskriminiert wird, findet eine Entscheidung statt – mitmachen oder nicht mitmachen? In jedem Fall ist es wichtig, klare Aussagen zu treffen und sich nicht in Details zu verlieren. So befreit man sich von dem nagenden Nachgedanken: „Hätte ich doch etwas gesagt!“

Dies sind aber nur einige Beispiele, denn in Punkto Zivilcourage ist klar, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss – jede und jeder nach den eigenen Fähigkeiten, denn ein Geheimrezept, das gibt es nicht.

Sie möchten auch selbst aktiv werden und haben Interesse, an einem Zivilcourage-Workshop teilzunehmen? Melden Sie sich - wir planen neue Termine. Senden Sie uns einfach eine E-Mail an ausstellung[at]gesichtzeigen.de und wir geben Ihnen Bescheid, wenn die neuen Termine feststehen.


Mi., 16.5.: "So viel Hitler war selten"

Am Mittwochabend las der Autor Daniel Erk in der Gesicht Zeigen!-Ausstellung 7xjung aus seinem Buch "So viel Hitler war selten". Auf Magazinen, in der Werbung, im politischen Streit - überall sind Hitler und die Symbole des Dritten Reichs präsent. Durch die sorglose Omnipräsenz des "Mannes mit dem kleinen Bart", der als das personifizierte Grauen gilt, wird die Zeit des Nationalsozialismus banalisiert und die eigentliche Gefahr des Faschismus unterschätzt - so Erk. Vor zahlreichen Gästen zeigte er das anhand vieler Beispiele auf und diskutierte anschließend auf der Bühne mit der Geschäftsführerin von Gesicht Zeigen!, Rebecca Weis. Ein interessanter, aktueller Abend. 


Di., 24.4.: Wow!

Vorhin beim Workshop mit einer neunten Klasse, Integrierte Sekundarschule aus Berlin. Die Zehn-Minuten-Pause neigt sich dem Ende zu, das Team bespricht sich gerade noch.

Kommt eine Schülerin herein: "Entschuldigung ... alle sind jetzt fertig, wir wollen anfangen! Keiner will mehr Pause!"

Sind das engagierte Workshop-Teilnehmer?!


Do., 19.4.: Lesung mit Patrick Bauer

Gestern abend las Patrick Bauer aus seinem neuen Buch "Die Parallelklasse": Berührende und zum Teil auch sehr lustige Geschichten seiner ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler. Wobei einem das Lachen zum Teil etwas im Halse stecken blieb - denn stellenweise waren die Geschichten auch bestürzend. Sehr lebendige Einblicke in das wahre Leben - die wieder einmal große Fragen aufwerfen, wie ein Zusammenleben in Vielfalt besser laufen kann, als wir es hier erleben. Im Gespräch mit Gesicht Zeigen!-Geschäftsführerin Rebecca Weis und in zahlreichen Beiträgen der Gäste wurde deutlich, wie persönlich diese Fragen viele von uns betreffen - und wie wichtig es ist, hinzuschauen und etwas zu tun!

Wir danken nochmals Patrick Bauer und allen Gästen für den interessanten und anregenden Abend.


Fr., 30.3.: Lesereihe - TERMINE VORMERKEN!

Vorgestern hat sie schon begonnen, drei Termine kommen noch - unsere Frühjahrs-Lesereihe in der Ausstellung 7xjung thematisiert Geschichte und Gegenwart, ist lustig und nachdenklich zugleich. Merken Sie sich die Termine schonmal vor:

Mi., 18.04.: "Die Parallelklasse" mit Patrick Bauer

Mi., 16.05.: "So viel Hitler war selten" mit Daniel Erk

Mi., 23.05.: "Radikal" mit Yassin Musharbash

Das vollständige Programm gibt es als PDF, Fotos von der Lesung am 28. März mit Birand Bingül hier.


Nochmal Mi., 21.3.: Berliner Politik zeigt Gesicht!

Am Abend des Internationalen Tags gegen Rassismus zeigten viele Berlinerinnen und Berlin Gesicht beim Politischen Empfang in der Ausstellung 7xjung. Ein intensiver und bewegender Abend war das. Danke an alle, die mitgewirkt, mitgedacht und mitgemacht haben!

Mehr dazu auf www.gesichtzeigen.de, schöne Bilder bei facebook!


Mi., 21.3.: Fünf vor Zwölf!

Heute haben wir uns in mehreren Aktion an dem Protest beteiligt, zu dem die Türkische Gemeinde und viele andere aufgerufen haben: "Es ist 5 vor 12!"

Gemeinsam mit der Jugendgruppe, die gerade an einem dreitägigen Workshop teilnimmt, haben wir vor unserer Gesicht Zeigen!-Ausstellung 7xjung gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung protestiert - lautstark und mit Freude! Das passte gut, denn wie Ausgrenzung funktioniert, wie wir als Menschen daran teilhaben und vor allem: Was wir in alltäglichen Situationen dagegen tun können, wie wir Situationen verändern können - das war heute auch ein wichtiges Workshop-Thema.

Auch auf dem Leopoldplatz in Berlin-Wedding waren wir bei "5 vor 12" mit dabei - mehr dazu in Kürze auf www.gesichtzeigen.de!


Mittwoch, 21.3. = Internationaler Tag gegen Rassismus!

Der 21. März ist der internationale UN-Tag gegen Rassismus. Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland führt in jedem Jahr an diesem Tag mehrere Veranstaltungen gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus durch. Beteiligen Sie sich am Mittwoch an der Kundgebung um 5 vor 12 auf dem Leopoldplatz in Berlin-Mitte!

Ausführliche Infos finden Sie auf www.gesichtzeigen.de.


Fr., 16.3.: Zusammen arbeiten

Diese Woche hatten wir ein sehr anregendes Werkstattgespräch mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Einrichtungen der historisch-politischen Bildung in Berlin. Wir möchten unsere Energien bündeln und überlegen derzeit, welche gemeinsamen und koordinierten Angebote wir Schul- und Jugendgruppen machen können. "3 Tage in 3 Einrichtungen" ist so eine Idee. Dabei ist uns wichtig, unsere Inhalte und Vorgehensweisen aufeinander zu beziehen - um dadurch unser gemeinsames Anliegen, zu einem besseren Miteinander in unserer Gesellschaft beizutragen, noch besser verwirklichen zu können.

An diesem Partner-Netzwerk zu NS-Geschichte und Gegenwart beteiligen sich KollegInnen aus dem Anne Frank Zentrum, der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, dem Jüdischen Museum Berlin, dem Jugend Museum in Berlin-Schönberg, der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, dem Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt - und natürlich wir von Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland.

Zusammen arbeiten heißt derzeit für uns: Zusammen denken, voneinander lernen, Neues entwickeln. Das macht Freude und lässt neue Ideen entstehen. Sobald sie gereift sind, werden wir berichten!

Die Kooperation ist Teil des Projekts "Wir sind Ihr seid Uns werden Alle", das gefördert wird im Rahmen des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN und von der Stiftung Erinnerung - Verantwortung - Zukunft.


Mo., 13.3.: Zivilisationsbruch

Gestern abend eine sehr nachdenkliche Gesprächsrunde: Mit Prof. Barabara John, Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der NSU-Morde, MdB Sebastian Edathy, Vorsitzender des Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestags 'Terrorgruppe nationalsozialistischer Untergrund', Suat Bakir, Geschäftsführer der Türkisch-Deutschen IHK, und Frank Jansen vom Tagesspiegel, moderiert von Gesicht Zeigen!-Geschäftsführerin Sophia Oppermann.

Unter anderem machte Prof. John klar, dass die Mordserie einen Zivilisationsbruch darstellt, ein Novum schlimmster Art, dessen Bedeutung uns wohl noch gar nicht so klar ist. Das uns als Gesellschaft in schärfster Weise auf uns selbst verweist. Frank Jansen erzählte schrecklich anschauliche Beispiele aus seiner inzwischen über 20jährige Aufklärungsarbeit zur Alltagsgegenwart von Rechtsextremismus und Hate Crime in Deutschland. Suat Bakir beschrieb aus seiner Wahrnehmung den Mangel an Solidarität in der Gesellschaft, und Sebastian Edathy kündigte an, dass ein Untersuchungsausschuss auch Empfehlungen für Veränderungen abgeben soll.


Do., 8.3.: Probe

Beim Teamtreffen gestern haben wir eine neue Methode selbst im Team getestet. Was macht es mit mir, wenn ein anderer meine eigenen Träume umgestaltet? Wenn eine andere meine "Hölle" teilt? Was ist meine Sehnsucht? Was bedeutet das für uns als Gesellschaft? Viele Gesprächsanlässe. Schöne, spannende Probe.


Fr., 2.3.: Eindrücke

Drei intensive Tage waren das: der Kooperations-Workshop am Montag und Dienstag in 7xjung und am Mitwoch in Die Wille. Hier einige Impressionen aus einer Vielzahl von Methoden, Settings, Stationen - und vor allem: Gedanken, Austausch und Auseinandersetzung. Danke an alle, die dabei waren, mitgemacht und mitgestaltet haben!


Mo., 26.2.: Entscheidungen

Heute haben wir ein dreitägiges Projekt mit einer Neuköllner Schulklasse begonnen. Ein schöner, intensiver Auftakt mit sehr interessierten Jugendlichen in einer vielfältigen Gruppe. In dem Kooperationsprojekt mit "Die Wille" geht es um uns selbst und die Gesellschaft, um Identität und Konflikte, um Ausgrenzung, Diskriminierung und Zusammenhalt.

Methodisch suchen wir neue Wege: Heute mit einem stark kulturpädagogisch geprägten Einstieg, morgen werden Exponate unserer Gesicht Zeigen!-Ausstellung 7xjung im Mittelpunkt stehen, und übermorgen geht es dann in den Räumen der Wille um Zukunftsperspektiven.

"Das Identitätsspiel ist so etwas wie eine große Entscheidung, die du im Leben treffen musst. Das hat mir sehr geholfen", so eine der Jugendlichen. Sie haben gemalt und gezeichnet, gedacht und diskutiert, gelacht und gestritten. Große und kleine Entscheidungen: Was ist wichtiger, Familie oder Religion? Ist Religion ohne Familie überhaupt lebbar? Was macht eine offene Gesellschaft aus? Was ist meine Freiheit?

"Der heutige Tag hat mir sehr gefallen." - "Ich bin gespannt auf morgen!" - Wir auch!


Do., 23.2.: Stilles Gedenken

Heute Mittag haben wir uns in der Ausstellung 7xjung an dem Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer und rassistischer Gewalt beteiligt. Um 12 Uhr kam die 7. Klasse, die gerade an einem Workshop teilnahm, für die Gedenkminute aus den verschiedenen Ausstellungsräumen zusammen. "Und da sind wirklich auch die Busse in Berlin stehen geblieben?" Die Jugendlichen waren von der Dimension und Bedeutung des Moments sehr beeindruckt, und das nachdenkliche Gespräch darüber war Teil des weiteren Workshop-Programms. Ein wichtiger, ungewöhnlicher Vormittag.


Sa., 04.02.: 7xjung ist im Fernsehen!

Rebecca Weis, Geschäftsführerin von Gesicht Zeigen!, erklärt, was Zivilcourage bedeutet und wie man sie trainieren kann:

Interview in der RBB Sendung "Himmel und Erde"


Hier finden Sie ab sofort Aktuelles aus unserer Ausstellung 7xjung und den hier stattfindenden Projekten "Wir sind Ihr seid Uns werden Alle" und "Meine Freiheit ist auch deine Freiheit"!